Bochum/Kley. Beim landesoffenen Kyu-Cup erlangte Leonard Dirr einen verdienten dritten Platz. Bereits seinen ersten Gegener legte er souverän mit Uchi-mata auf die Matte. Auch im Kampf gegen den später Zweitplatzierten sah es bis zur Hälfte der Hauptkampfzeit gut aus für den Nachwuchstrainer von der Dortmunder Sportgemeinschaft 1988. Dann jedoch traten erste Erschöpfungszeichen auf, sodass er die Konzentration nicht aufrecht erhalten konnte. Den letzten Kampf gewann er dann wieder mit Ippon durch Uchi-mata. Der Kyu-Cup in Bochum wird jährlich ausgetragen. Eingeladen sind Judoka, die nicht auf Leistungsniveau kämpfen wollen, sondern für die eher der breitensportliche Aspekt der Sportart im Vordergrund steht. Daher sind Kaderkämpfer ebenso unerwünscht wie Meistergrade (Dan-Träger). Eingeteilt werden die Judoka in gewichtsnahe Klassen, sodass es möglichst ausgeglichene Kämpfe gibt. Besonders war, wie in jedem Jahr, die freundschaftliche Atmosphäre zwischen allen Teilnehmern.
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